Vom Recht auf eine Kandidatur

17. Mai 2012  Linke Debatte
Halina Wawzyniak

Halina Wawzyniak

16.Mai 2012 vom Blog Halina Wawzyniak

Wenn man sich die mediale Berichterstattung über DIE LINKE derzeit ansieht, dann wird von einem “Gegeneinander” zweier Personen geredet. Dieses Gegeneinander müsse aufgelöst werden, weswegen auch eine sog. dritte Lösung diskutiert wird. Der eine oder die andere fabuliert sogar von einer Spaltung.

Mal abgesehen davon, dass es bei der Auseinandersetzung nicht nur um Personen, sondern auch um Inhalte geht, finde ich das alles ein albernes Säbelrasseln. Wir leben in einer demokratischen Partei und da gehört es zur Normalität, dass über unterschiedliche Positionen gestritten wird und es mehrere Kandidaturen geben kann.  Ich wünsche mir, dass die Delegierten auf dem Parteitag eine Auswahl haben. Ich wünsche mir, dass es mehr Kandidierende als Plätze gibt.

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Ein Kommentar zu „Vom Recht auf eine Kandidatur”

  • Thomas Knopp sagt:

    Jou, die Berichterstattung über die Linke in den Medien. Hm, ich wohne in Cochem, Kreis Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz. Das ist einer der zwei schwärzesten Landkreise in Rheinland-Pfalz. Hier kann die CDU einen Stein aufstellen, der wird gewählt.

    Bei uns findet eine Berichterstattung über die Linke nicht statt und wenn dann verarsche. Im Boykottieren sind die allerdings ziemlich gut bis sehr gut. Momentan bekommen wir noch nicht mal Leserbriefe in die Zeitung (Rheinzeitung Cochemer bzw Lokalausgabe Mittelmosel – quasi Monopol). Über den Bundesparteitag haben sie natürlich berichtet. Kann man aber auch bei DPA lesen. Etwas eigenes zu schreiben sind sie nicht in der Lage oder dürfen sie nicht.

    Thomas

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