Nachdenken über die Zukunft einer linken Partei

26. März 2014  Linke Debatte

Ein Text von René Lindenau:

Nur, wer die politischen Tarifbestimmungen von Staat, Gesellschaft und seinen Institutionen kennt, kann erfolgversprechend wie zielführend Beförderungsleistungen seiner politischen Inhalte im öffentlichen Politikbetrieb erbringen. Dazu gehört für DIE LINKE auch, immer eine umfassende Alternative zum existenten, Mensch und Natur verachtenden Kapitalismus im Gepäck zu haben. Auf solch ein System gestaltenden Einfluss zu nehmen, wäre eine wesentliche Aufgabe dieser Partei. In diesem Prozess gilt es jedoch, auch die bestehende „Rest“-Gesellschaft mitzunehmen. Denn die Umsetzung gesellschaftlicher Umbrüche, so nötig und so sinnvoll sie auch sein mögen -gegen die Menschen geht das nicht. Auch das sollte man aus dem Scheitern des staatsgelenkten Realsozialismus in der DDR und anderswo gelernt haben. Das heißt, man muss dafür arbeiten, dass eine Mehrheit für ein Veränderungsbewusstsein erzeugt wird und das eine mehrheitlich getragene Reformbereitschaft entsteht. Von dem kann bisher nicht die Rede sein. Man blicke nur auf den
Ausgang der letzten Bundestagswahlen im September 2013, die in eine Große Koalition von Union
und SPD mit mehr Ausfallstraßen für soziale Gerechtigkeit, als in Entlastungsstraßen für sozial
Benachteiligte mündete. hier der ganze Text