Beiträge vom Juni 2014

Welche Chancen eröffnet Europa?

24. Juni 2014  Aufrufe

Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland mittlerweile zum elften Mal 30 junge Journalistinnen und Journalisten zu einem Workshop nach Berlin ein.

Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, lernen Hauptstadt-Journalisten kennen, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen, besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag und erstellen eine eigene Veranstaltungszeitung. „Generation grenzenlos – Welche Chancen eröffnet uns Europa?“ lautet der Titel der Veranstaltung in diesem Jahr. Die Teilnehmer werden sich mit Chancen und Herausforderungen in der Europäischen Union auseinandersetzen und die Antworten der Politik aus Sicht einer jungen Generation hinterfragen.

Bewerben können sich interessierte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren mit einem journalistischen Beitrag zum Thema des Workshops. Eingereicht werden können Artikel, Video/Audiobeiträge oder Fotoarbeiten. Nähere Informationen zum Workshop und den Bewerbungsbedingungen finden sich auf der Homepage www.jugendpresse.de/bundestag. Die Kosten für An- und Abreise sowie für Unterkunft und Verpflegung werden von den Veranstaltern übernommen. Bewerbungsschluss ist der 21. Juli.

Erklärung des Bundessprecherrates der Roten Reporter

12. Juni 2014  Allgemein
Rote Reporter/innen Baden-Württemberg

Rote Reporter/innen Baden-Württemberg

Am 7. Juni 2014 traf sich der SprecherInnenrat der Bundesarbeitsgemeinschaft Rote Reporter in Leipzig zu einer Beratung. Neben der Diskussion zu den anstehenden Aufgaben innerhalb der BAG stand auch die Auswertung des Berliner Bundesparteitages auf der Tagesordnung. Dabei kamen wir zwangsläufig auf die Personalentscheidungen, ihr Zustandekommen und ihre Widerspiegelung in den Medien zu sprechen. Im Ergebnis unserer Diskussion hat der SprecherInnenrat der Roten Reporter beschlossen, folgende Erklärung abzugeben.

 

Zunächst beglückwünschen wir alle Mitglieder des neu gewählten Parteivorstandes zur Wahl und wünschen ihnen für die nächsten 2 Jahre viel Erfolg und gute Entscheidungen.

Auch wenn dies selbstverständlich für den neuen Schatzmeister gilt, so sehen wir die Art und Weise, wie auf dem Bundesparteitag rund um die Wahl des Bundesschatzmeisters agiert wurde, mit Besorgnis.
Wir halten es für einen schlechten Stil, auf dem Bundesparteitag mit Andeutungen zu agieren und so Raum für Gerüchte zu geben, die geeignet sind, Personen zu beschädigen. Das kann nicht Stil einer linken Partei sein, die sich als solidarisch versteht.

Wir hätten es sehr begrüßt, wenn die Vorsitzenden eindeutig klar gestellt hätten, dass
Raju Sharma fachlich nichts vorgeworfen werden kann. Seine Arbeit entsprach stets den Grundlagen, Regelungen unserer Partei und der entsprechenden Rechtslage.

Wir halten es für sehr schwierig, dass nun Papiere aufgetaucht sind die darlegen, dass die Abwahl des Bundesschatzmeisters über lange Zeit geplant wurde. Die Existenz dieses Papieres lässt sich inzwischen nicht mehr leugnen, da hiervon bereits Bilder im Internet kursieren. Allein über die Urheberschaft gibt es Unklarheit.
Als Parteivorsitzende reicht es unserer Meinung nach nicht, zu sagen, man kenne so etwas nicht. Es gehört eine klare Distanzierung von so einem Papier, die Suche nach Verfassern und evtl. personelle Konsequenzen dazu. Wenn im Haus solche Papiere kursieren, und die Vorsitzenden haben davon keine Kenntnis ist es genauso zu bewerten, wie wenn sie es selbst verfasst hätten.
Da es keine klare öffentliche Distanzierung in der Form zu diesem Papier gab, klingen die neunen Anschuldigungen aus dem Spiegel eher glaubwürdig.
Wenn das im Spiegel beschriebene Papier tatsächlich erstellt wurde, gilt dafür auch, NICHTWISSEN kann hier nicht die Erklärung der Parteivorsitzenden sein.
Eine sofortige bzw. zeitnahe Distanzierung vom Inhalt dieser Papiere durch die Vorsitzenden, unter dem Vorbehalt dass sie wirklich existieren, hätten wir erwartet und wäre wünschenswert gewesen.
Wir begrüßen die rechtliche Prüfung der Aussagen des Spiegelartikels und erwarten, wenn sich herausstellt, dass der Spiegel in der Sache Recht hat, dass dann die Urheber des Papieres gesucht und zur Rechenschaft gezogen werden.
Das was hier an innerparteilicher Kultur deutlich wird, ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel. Wir erwarten von den Vorsitzenden und dem Parteivorstand, dass hier Aufklärung erfolgt wer diese Papiere verfasst, beauftragt und genutzt hat. Gerade mit Blick auf die Geschichte eines Teils unserer Partei ist es für unsere Glaubwürdigkeit als Partei unerlässlich, die Hintergründe und Verantwortlichkeiten zu klären. Diesen Prozess zu führen ist Aufgabe des gesamten Parteivorstandes und des Bundesausschusses als Kontroll- und Initiativgremium.

[Rote.reporter] Verwendung von Fotos in Publikationen

07. Juni 2014  Allgemein, Kleine Zeitungen

Fotos und Bilder lockern unsere naturgemäß oft sehr textlastigen Publikationen auf. Bei der Bildersuche sind viele auf sich allein gestellt und greifen dabei natürlich auf das Internet zurück.

Das ist allerdings, wie einige schon schmerzlich erfahren mussten, oft heikel und in der Konsequenz dann nicht immer ganz billig. Bei Verstößen gegen das Urheberrecht drohen teure Abmahnungen.

Deshalb haben wir für Euch eine kleine Handreiche zur »Verwendung von Fotos in Publikationen der LINKEN« erstellt. Dort gibt es Tipps und Hinweise, wo Ihr nach Fotos (auch für den schmalen Kreisverbandsgeldbeutel) suchen könnt.

Unsere Bitte: Lest Euch bei jedem Foto, das Ihr verwenden wollt, genau die Verwendungsrechte durch und fragt im Zweifel lieber einmal mehr den Urheber an.

Auch bei (vermeintlich) kostenlosen Anbietern wie beispielsweise Pixelio gibt es oft Vorgaben, die unbedingt eingehalten werden müssen.

Rechtliches und Tipps für Bildrecherche