Bücherecke

8. LiMA: Grenzenlose Medien. Gegen-Offentlichkeit

 

Getreu dem Motto »GRENZENlos« wird alles auf den Prüfstand gestellt: Die Grenzen zwischen den Medien verschwimmen zunehmend! Neue Möglichkeiten  entstehen! Damit müssen auch die Grenzen im Denken fallen. Dieses Umdenken trieb Medienschaffende wie Medieninteressierte, Profis wie Laien/innen gemeinsam bei der LiMA voran, dem jährlich veranstalteten größten linksalternativen Medienkongress in der Bundesrepublik. Im Rahmen von Podien, Vorträgen, Lesungen und Diskussionsrunden wurde 2011 besonders über das Web 2.0 diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt war die Auseinandersetzung um die steigende Dominanz von Lobbyisten über die Medienagenda der Gesellschaft. AutorInnen der über 15 Aufsätze sind unter anderem: Robert Misik, Markus Beckedahl, der Bremer Anwalt Rolf Gössner, Wolfgang Storz, Katharina Schüller, Renate Angstmann-Koch und Daniel Domscheit-Berg.

 

Franziska Dähn / Bernd Hüttner / Christoph Nitz (Hrsg.): Grenzenlose Medien. Gegen-Öffentlichkeit Dokumentation der 8. Linken Medienakademie 2011, 210 Seiten | 2012 | EUR 16.80 | VSA-Verlag Hamburg

 

6. LiMA: „Linke Kommunikation – Kommunikation mit links?“

Linke Kommunikation

Dokumentation der 6. Linken Medienakademie 2009

 das Buch entstand im Zusammenhang mit der seit 2004 jährlich stattfindenden Linken Medienakademie (LiMA), dem Crossover linker MedienmacherInnen. ein Projekt der Rosa-Luxembugr-Stiftung VSA Verlag, ISBN 978-3-89965-359-5

7. LiMA: „Weltweit Medien nutzen Medienwelt gestalten“

Weltweit Medien nutzen Medienwelt gestalten

Weltweit Medien nutzen Medienwelt gestalten

Auch die 7. Linke Medienakademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit & Medienkompetenz hat wieder dazu beigetragen, linken Sichtweisen mit Kreativität und Professionalität zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. In diesem Band sind die instruktivsten Beiträge zusammengefasst. Themen des Buches u.a.: Grafik-Koriphäe und Typograf Kurt Weidemann, der Schriften entworfen hat, die von Mercedes-Benz bis zur LINKEN eingesetzt werden, „setzt Zeichen“ und schreibt linken Medienmachern seine Grundauffassung hinter die Ohren: „Für mich richtet sich die Form immer nach pragmatischen funktionellen Kriterien und das ist eben die Lesbarkeit und Verständlichkeit. Von daher geht es mir nicht darum, Einzigartigkeit herzustellen. Das müssen die Protagonisten schon selber machen.“ mehr hierzu

Franz Groll: „Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert“

17. Mai 2012  Bücherecke
Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert

Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben in Deutschland unterschiedliche Regierungskonstellationen mit zunehmend neoliberalen Maßnahmen versucht, die wirtschafts- und sozialpolitischen Probleme zu lösen. Das Resultat: Zunehmende Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und Notprivatisierungen des Staates.

Der freie Markt sollte Wohlstand für alle bringen, aber tatsächlich wird die Kluft zwischen Arm und Reich immer breiter. Franz Groll weist den Vertretern der neoklassischen Wirtschaftstheorie nach, dass ihre Dogmen von den Chancen des globalen Marktes und seinen segensreichen regulierenden Kräften auf falschen Prämissen beruhen.
Er plädiert dringend für eine Korrektur der wirtschaftspolitischen Bedingungen.
Gebundenes Buch, 320 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, ISBN: 3-570-50057-8
€ 19,00 [D] / SFr 33,60

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Thomas Mitsch: „Gespräche über Globalisierung und Zeitgeschichte“

17. Mai 2012  Bücherecke
Gespräche über Globalisierung und Zeitgeschichte

Gespräche über Globalisierung und Zeitgeschichte

Das Buch enthält kurze Interviews mit meist linken, sozialistischen oder sonst gesellschaftlich engagierten Persönlichkeiten aus den Jahren 2007 bis 2009. Den Interviews ist jeweils eine Kurzcharakterisierung der interviewten Personen vorangestellt. Der Bogen spannt sich von Jess Hurd, dem Fotografen des in Genua erschossenen Demonstranten Carlo Guilani, über Ulla Jelpke (MdB Die Linke) und die afghanische Politikerin Malalai Joya (Women of Peace Award 2006) sowie Percy Schmeiser (Träger des alternativen Nobelpreises 2007 und Gegner von Monsanto) bis zu Franz-Josef Müller (Weiße Rose). Daraus ergeben sich Streiflichter zu Themen rund um Globalisierungsgegnerschaft, Abrüstungspolitik, Landwirtschaft ohne grüne Gentechnik, Geschlechterdemokratie, Sozialpolitik, Gegnerschaft des Krieges in Afghanistan und anderswo. Dazu kommen weitere Protestbewegungen sowie andere Menschenrechtsfragen und Fragen nach den Ursachen der Finanzkrise zur Spache, nicht nur – aber oft – aus dem Mund verschiedener Vertreter der Partei „Die Linke“. Die Interviews sind kurzweilig zu lesen und durch ihre Kürze leicht verdauliche Leserkost, in ihrem Inhalt aber bedeutend. So mag es für viele neu sein, dass in Nordafghanistan nach Informationen von Malalai Joya die Fundamentalisten das Sagen haben, darunter Warlords und Verbrecher, die darüber hinaus von den Truppen, auch den deutschen, unterstützt werden und es dort keine Befreiung von diesen Fundamentalisten gab und somit durch den Krieg keine demokratischen Kräfte an die Macht gekommen sind – üblicherweise wird in den Medien ein ganz anderes Bild propagiert. Ebenfalls neu mag für viele sein – um ein zweites Beispiel aufzuführen – dass nach dem Sturz von Saddam Hussein durch die Besatzer das Saatgut der Iraker gezielt vernichtet wurde und der Irak nun verpflichtet ist, ausländisches Saatgut zu kaufen – dabei ist der Irak ein Land, aus dem das Saatgut der ganzen Welt ursprünglich stammt. mehr hierzu

Christine Buchholz / Katja Kipping (Hrsg.): „G8: Gipfel der Ungerechtigkeit“ – Wie acht Regierungen über 6.000.000.000 Menschen bestimmen

17. Mai 2012  Bücherecke
G8: Gipfel der Ungerechtigkeit

G8: Gipfel der Ungerechtigkeit

Wie acht Regierungen über 6.000.000.000 Menschen bestimmen
176 Seiten   (2006), EUR 11.80   sFr 21.40, ISBN 3-89965-200-2

Kurztext: Das Buch zum G 8-Gipfel in Heiligendamm. Die Autorinnen und Autoren liefern Argumente und Gegenentwürfe zur Herrschaft der Konzerne. Ein Muss für Gipfelgegner und ein Handbuch für Gipfelstürmer und all die, die neugierig sind auf die Debatten innerhalb der G 8-Proteste. mehr hierzu

Joachim Jahnke: „Falsch globalisiert“

17. Mai 2012  Bücherecke

Joachim Jahnke, lange Jahre Vizepräsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in der Londoner City, dem europäischen finanziellen Zentrum der Globalisierung, wirft in 30 Schlaglichtern auf die neoliberale Wirtschaftkonzeption, äußerst Kenntnisreich einen Blick hinter die Kulissen der internationalen Handel- und Finanzwelt, verdeutlicht Zusammenhänge und illustriert diese anhand einer Vielzahl von eigenen Abbildungen. „Das Buch stammt aus der neuen Schriftenreihe der Otto-Brenner-Stiftung, die in die aktuelle Diskussion eingreifen will und stell damit die Auswüchse des Neoliberalismus, wie es derzeit immer öfter zu beobachten ist, in Frage“. (Jürgen Peters)

vsa-verlag ISBN 3-89965-193-6