Für eine neue Ära der Solidarität – Alternativer Leitantrag

17. Mai 2012  Linke Debatte

Worin besteht eigentlich der Unterschied?

Am Dienstag, den 15. Mai 2012 veröffentlichten einige Parteimitglieder einen alternativen Leitantrag für den bevorstehenden Göttinger Bundesparteitag der Partei DIE LINKE. Bislang haben über 200 Mitglieder die Einbringung des alternativen Leitantrages namentlich unterstützt. Darüber haben wir uns sehr gefreut und fühlen uns in unserem Bestreben, die Diskussion in der Partei zu öffnen und zu beleben, bestärkt. Wir hoffen, dass der alternative Leitantrag nun auch Gegenstand der zahlreichen Regionalkonferenzen zur Vorbereitung des Bundesparteitages sein wird. Und wir hoffen, dass diejenigen, welche sich bislang als UnterstützerInnen gemeldet haben, dieses Diskussionsangebot in die Partei, in die Mitgliedschaft tragen werden und auf zentrale Unterschiede zwischen den beiden Anträgen aufmerksam machen.

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6. LiMA: „Linke Kommunikation – Kommunikation mit links?“

Linke Kommunikation

Dokumentation der 6. Linken Medienakademie 2009

 das Buch entstand im Zusammenhang mit der seit 2004 jährlich stattfindenden Linken Medienakademie (LiMA), dem Crossover linker MedienmacherInnen. ein Projekt der Rosa-Luxembugr-Stiftung VSA Verlag, ISBN 978-3-89965-359-5

7. LiMA: „Weltweit Medien nutzen Medienwelt gestalten“

Weltweit Medien nutzen Medienwelt gestalten

Weltweit Medien nutzen Medienwelt gestalten

Auch die 7. Linke Medienakademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit & Medienkompetenz hat wieder dazu beigetragen, linken Sichtweisen mit Kreativität und Professionalität zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. In diesem Band sind die instruktivsten Beiträge zusammengefasst. Themen des Buches u.a.: Grafik-Koriphäe und Typograf Kurt Weidemann, der Schriften entworfen hat, die von Mercedes-Benz bis zur LINKEN eingesetzt werden, „setzt Zeichen“ und schreibt linken Medienmachern seine Grundauffassung hinter die Ohren: „Für mich richtet sich die Form immer nach pragmatischen funktionellen Kriterien und das ist eben die Lesbarkeit und Verständlichkeit. Von daher geht es mir nicht darum, Einzigartigkeit herzustellen. Das müssen die Protagonisten schon selber machen.“ mehr hierzu

Vom Recht auf eine Kandidatur

17. Mai 2012  Linke Debatte
Halina Wawzyniak

Halina Wawzyniak

16.Mai 2012 vom Blog Halina Wawzyniak

Wenn man sich die mediale Berichterstattung über DIE LINKE derzeit ansieht, dann wird von einem “Gegeneinander” zweier Personen geredet. Dieses Gegeneinander müsse aufgelöst werden, weswegen auch eine sog. dritte Lösung diskutiert wird. Der eine oder die andere fabuliert sogar von einer Spaltung.

Mal abgesehen davon, dass es bei der Auseinandersetzung nicht nur um Personen, sondern auch um Inhalte geht, finde ich das alles ein albernes Säbelrasseln. Wir leben in einer demokratischen Partei und da gehört es zur Normalität, dass über unterschiedliche Positionen gestritten wird und es mehrere Kandidaturen geben kann.  Ich wünsche mir, dass die Delegierten auf dem Parteitag eine Auswahl haben. Ich wünsche mir, dass es mehr Kandidierende als Plätze gibt.

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Franz Groll: „Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert“

17. Mai 2012  Bücherecke
Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert

Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben in Deutschland unterschiedliche Regierungskonstellationen mit zunehmend neoliberalen Maßnahmen versucht, die wirtschafts- und sozialpolitischen Probleme zu lösen. Das Resultat: Zunehmende Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und Notprivatisierungen des Staates.

Der freie Markt sollte Wohlstand für alle bringen, aber tatsächlich wird die Kluft zwischen Arm und Reich immer breiter. Franz Groll weist den Vertretern der neoklassischen Wirtschaftstheorie nach, dass ihre Dogmen von den Chancen des globalen Marktes und seinen segensreichen regulierenden Kräften auf falschen Prämissen beruhen.
Er plädiert dringend für eine Korrektur der wirtschaftspolitischen Bedingungen.
Gebundenes Buch, 320 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, ISBN: 3-570-50057-8
€ 19,00 [D] / SFr 33,60

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Leitantrag an den Göttinger Parteitag veröffentlicht

17. Mai 2012  Linke Debatte
Göttinger Parteitag - 3. Parteitag DIE LINKE.

Göttinger Parteitag - 3. Parteitag DIE LINKE.

Am vergangenen Montag tagte in Berlin der Geschäftsführende Parteivorstand der LINKEN. Inhalt der Beratung waren die Wahlkämpfe in NRW und Schleswig-Holstein, die Regionalkonferenzen vor dem Bundesparteitag in Göttingen und der Stand der Vorbereitung desselben. Details in der Sofortinformation.

Hier geht`s zum Leitantrag des Parteivorstandes

95,81 Prozent für das neue Parteiprogramm der LINKEN

17. Mai 2012  Linke Debatte
Mitgliederentscheid DIE LINKE.

Mitgliederentscheid DIE LINKE.

Das Ergebnis des Mitgliederentscheids steht fest: 32.728 Ja-Stimmen, das entspricht 95,81 Prozent, wurden für das neue Parteiprogramm abgegeben. Es gab 668 Nein-Stimmen (1,96 Prozent) und 764 Enthaltungen (2,24 Prozent). 39 Stimmen waren ungültig. Insgesamt haben sich 34.199 von 69.886 Mitgliedern an dem Mitgliederentscheid beteiligt, das entspricht 48,86 Prozent.

Thomas Mitsch: „Gespräche über Globalisierung und Zeitgeschichte“

17. Mai 2012  Bücherecke
Gespräche über Globalisierung und Zeitgeschichte

Gespräche über Globalisierung und Zeitgeschichte

Das Buch enthält kurze Interviews mit meist linken, sozialistischen oder sonst gesellschaftlich engagierten Persönlichkeiten aus den Jahren 2007 bis 2009. Den Interviews ist jeweils eine Kurzcharakterisierung der interviewten Personen vorangestellt. Der Bogen spannt sich von Jess Hurd, dem Fotografen des in Genua erschossenen Demonstranten Carlo Guilani, über Ulla Jelpke (MdB Die Linke) und die afghanische Politikerin Malalai Joya (Women of Peace Award 2006) sowie Percy Schmeiser (Träger des alternativen Nobelpreises 2007 und Gegner von Monsanto) bis zu Franz-Josef Müller (Weiße Rose). Daraus ergeben sich Streiflichter zu Themen rund um Globalisierungsgegnerschaft, Abrüstungspolitik, Landwirtschaft ohne grüne Gentechnik, Geschlechterdemokratie, Sozialpolitik, Gegnerschaft des Krieges in Afghanistan und anderswo. Dazu kommen weitere Protestbewegungen sowie andere Menschenrechtsfragen und Fragen nach den Ursachen der Finanzkrise zur Spache, nicht nur – aber oft – aus dem Mund verschiedener Vertreter der Partei „Die Linke“. Die Interviews sind kurzweilig zu lesen und durch ihre Kürze leicht verdauliche Leserkost, in ihrem Inhalt aber bedeutend. So mag es für viele neu sein, dass in Nordafghanistan nach Informationen von Malalai Joya die Fundamentalisten das Sagen haben, darunter Warlords und Verbrecher, die darüber hinaus von den Truppen, auch den deutschen, unterstützt werden und es dort keine Befreiung von diesen Fundamentalisten gab und somit durch den Krieg keine demokratischen Kräfte an die Macht gekommen sind – üblicherweise wird in den Medien ein ganz anderes Bild propagiert. Ebenfalls neu mag für viele sein – um ein zweites Beispiel aufzuführen – dass nach dem Sturz von Saddam Hussein durch die Besatzer das Saatgut der Iraker gezielt vernichtet wurde und der Irak nun verpflichtet ist, ausländisches Saatgut zu kaufen – dabei ist der Irak ein Land, aus dem das Saatgut der ganzen Welt ursprünglich stammt. mehr hierzu

Christine Buchholz / Katja Kipping (Hrsg.): „G8: Gipfel der Ungerechtigkeit“ – Wie acht Regierungen über 6.000.000.000 Menschen bestimmen

17. Mai 2012  Bücherecke
G8: Gipfel der Ungerechtigkeit

G8: Gipfel der Ungerechtigkeit

Wie acht Regierungen über 6.000.000.000 Menschen bestimmen
176 Seiten   (2006), EUR 11.80   sFr 21.40, ISBN 3-89965-200-2

Kurztext: Das Buch zum G 8-Gipfel in Heiligendamm. Die Autorinnen und Autoren liefern Argumente und Gegenentwürfe zur Herrschaft der Konzerne. Ein Muss für Gipfelgegner und ein Handbuch für Gipfelstürmer und all die, die neugierig sind auf die Debatten innerhalb der G 8-Proteste. mehr hierzu

DIE LINKE: Mitgliederentscheid zum Parteiprogramm

17. Mai 2012  Linke Debatte
Mitgliederentscheid 2011 DIE LINKE.

Mitgliederentscheid 2011 DIE LINKE.

November 2011: es ist damit begonnen worden, die Unterlagen für den Mitgliederentscheid zum Parteiprogramm zu verschicken. Dort ist die Mitgliedsnummer gefragt. Wenn Ihr Eure Mitgliedsnummer nicht zur Hand habt, dann könnt Ihr auch Euren Namen und Vornamen eintragen.

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