Erklärung des Bundessprecherrates der Roten Reporter

12. Juni 2014  Allgemein
Rote Reporter/innen Baden-Württemberg

Rote Reporter/innen Baden-Württemberg

Am 7. Juni 2014 traf sich der SprecherInnenrat der Bundesarbeitsgemeinschaft Rote Reporter in Leipzig zu einer Beratung. Neben der Diskussion zu den anstehenden Aufgaben innerhalb der BAG stand auch die Auswertung des Berliner Bundesparteitages auf der Tagesordnung. Dabei kamen wir zwangsläufig auf die Personalentscheidungen, ihr Zustandekommen und ihre Widerspiegelung in den Medien zu sprechen. Im Ergebnis unserer Diskussion hat der SprecherInnenrat der Roten Reporter beschlossen, folgende Erklärung abzugeben.

 

Zunächst beglückwünschen wir alle Mitglieder des neu gewählten Parteivorstandes zur Wahl und wünschen ihnen für die nächsten 2 Jahre viel Erfolg und gute Entscheidungen.

Auch wenn dies selbstverständlich für den neuen Schatzmeister gilt, so sehen wir die Art und Weise, wie auf dem Bundesparteitag rund um die Wahl des Bundesschatzmeisters agiert wurde, mit Besorgnis.
Wir halten es für einen schlechten Stil, auf dem Bundesparteitag mit Andeutungen zu agieren und so Raum für Gerüchte zu geben, die geeignet sind, Personen zu beschädigen. Das kann nicht Stil einer linken Partei sein, die sich als solidarisch versteht.

Wir hätten es sehr begrüßt, wenn die Vorsitzenden eindeutig klar gestellt hätten, dass
Raju Sharma fachlich nichts vorgeworfen werden kann. Seine Arbeit entsprach stets den Grundlagen, Regelungen unserer Partei und der entsprechenden Rechtslage.

Wir halten es für sehr schwierig, dass nun Papiere aufgetaucht sind die darlegen, dass die Abwahl des Bundesschatzmeisters über lange Zeit geplant wurde. Die Existenz dieses Papieres lässt sich inzwischen nicht mehr leugnen, da hiervon bereits Bilder im Internet kursieren. Allein über die Urheberschaft gibt es Unklarheit.
Als Parteivorsitzende reicht es unserer Meinung nach nicht, zu sagen, man kenne so etwas nicht. Es gehört eine klare Distanzierung von so einem Papier, die Suche nach Verfassern und evtl. personelle Konsequenzen dazu. Wenn im Haus solche Papiere kursieren, und die Vorsitzenden haben davon keine Kenntnis ist es genauso zu bewerten, wie wenn sie es selbst verfasst hätten.
Da es keine klare öffentliche Distanzierung in der Form zu diesem Papier gab, klingen die neunen Anschuldigungen aus dem Spiegel eher glaubwürdig.
Wenn das im Spiegel beschriebene Papier tatsächlich erstellt wurde, gilt dafür auch, NICHTWISSEN kann hier nicht die Erklärung der Parteivorsitzenden sein.
Eine sofortige bzw. zeitnahe Distanzierung vom Inhalt dieser Papiere durch die Vorsitzenden, unter dem Vorbehalt dass sie wirklich existieren, hätten wir erwartet und wäre wünschenswert gewesen.
Wir begrüßen die rechtliche Prüfung der Aussagen des Spiegelartikels und erwarten, wenn sich herausstellt, dass der Spiegel in der Sache Recht hat, dass dann die Urheber des Papieres gesucht und zur Rechenschaft gezogen werden.
Das was hier an innerparteilicher Kultur deutlich wird, ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel. Wir erwarten von den Vorsitzenden und dem Parteivorstand, dass hier Aufklärung erfolgt wer diese Papiere verfasst, beauftragt und genutzt hat. Gerade mit Blick auf die Geschichte eines Teils unserer Partei ist es für unsere Glaubwürdigkeit als Partei unerlässlich, die Hintergründe und Verantwortlichkeiten zu klären. Diesen Prozess zu führen ist Aufgabe des gesamten Parteivorstandes und des Bundesausschusses als Kontroll- und Initiativgremium.

[Rote.reporter] Verwendung von Fotos in Publikationen

07. Juni 2014  Allgemein, Kleine Zeitungen

Fotos und Bilder lockern unsere naturgemäß oft sehr textlastigen Publikationen auf. Bei der Bildersuche sind viele auf sich allein gestellt und greifen dabei natürlich auf das Internet zurück.

Das ist allerdings, wie einige schon schmerzlich erfahren mussten, oft heikel und in der Konsequenz dann nicht immer ganz billig. Bei Verstößen gegen das Urheberrecht drohen teure Abmahnungen.

Deshalb haben wir für Euch eine kleine Handreiche zur »Verwendung von Fotos in Publikationen der LINKEN« erstellt. Dort gibt es Tipps und Hinweise, wo Ihr nach Fotos (auch für den schmalen Kreisverbandsgeldbeutel) suchen könnt.

Unsere Bitte: Lest Euch bei jedem Foto, das Ihr verwenden wollt, genau die Verwendungsrechte durch und fragt im Zweifel lieber einmal mehr den Urheber an.

Auch bei (vermeintlich) kostenlosen Anbietern wie beispielsweise Pixelio gibt es oft Vorgaben, die unbedingt eingehalten werden müssen.

Rechtliches und Tipps für Bildrecherche

Eine kleine Wette von unserem Wülfrather Klaus

10. Mai 2014  Aufrufe

Wette Friedenstaube am AutoIch habe mich mal wieder (gerne) zu einer Wette überreden lassen. Eine Wette, die voll auf „unserer Linie“ liegt. Friedenstauben an die Autos.  Möglicherweise ist der Aufruf ja auch etwas für die Kleinzeitungen oder die Homepages…

Herzliche und rote Grüße aus Wülfrath – Klaus

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V. (BWGV) Nahversorgung sichern: Potentiale des Genossenschaftswesens für die Kommunen, 16. Mai, 9.00 – 12.00 Uhr

01. Mai 2014  Allgemein

Hier ein Terminhinweis, der mit auf eine Initiative der LINKEN zurückgeht. Die Wirtschaftsförderung der Region richtet ein Netzwerkgespräch mit Experten zum Thema Genossenschaftswesen aus. Schwerpunkte sind die Nahversorgung, die Wohlfahrt und lokale Energieerzeugung. Wir hatten in einem Antrag problematisiert, dass bereits rund 20 % der Gemeinden in der Region Stuttgart nicht mehr über eine Nahversorgung vor Ort verfügen und darauf verwiesen, welche Möglichkeiten im Genossenschaftswesen liegen, um vor Ort dem Problem der Unterversorgung zu begegnen. Besonders ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen, aber auch Menschen in prekärer wirtschaftlicher Lage haben dadurch Probleme ihre elementaren Grundbedürfnisse zu decken.

hier der Flyer

hier der Link zur Anmeldung:

http://buchungssystem.region-stuttgart.de/index.php?view=detail&record=6af42248-7844-4db6-f9c3-533ac9554d32

 

Nachdenken über die Zukunft einer linken Partei

26. März 2014  Linke Debatte

Ein Text von René Lindenau:

Nur, wer die politischen Tarifbestimmungen von Staat, Gesellschaft und seinen Institutionen kennt, kann erfolgversprechend wie zielführend Beförderungsleistungen seiner politischen Inhalte im öffentlichen Politikbetrieb erbringen. Dazu gehört für DIE LINKE auch, immer eine umfassende Alternative zum existenten, Mensch und Natur verachtenden Kapitalismus im Gepäck zu haben. Auf solch ein System gestaltenden Einfluss zu nehmen, wäre eine wesentliche Aufgabe dieser Partei. In diesem Prozess gilt es jedoch, auch die bestehende „Rest“-Gesellschaft mitzunehmen. Denn die Umsetzung gesellschaftlicher Umbrüche, so nötig und so sinnvoll sie auch sein mögen -gegen die Menschen geht das nicht. Auch das sollte man aus dem Scheitern des staatsgelenkten Realsozialismus in der DDR und anderswo gelernt haben. Das heißt, man muss dafür arbeiten, dass eine Mehrheit für ein Veränderungsbewusstsein erzeugt wird und das eine mehrheitlich getragene Reformbereitschaft entsteht. Von dem kann bisher nicht die Rede sein. Man blicke nur auf den
Ausgang der letzten Bundestagswahlen im September 2013, die in eine Große Koalition von Union
und SPD mit mehr Ausfallstraßen für soziale Gerechtigkeit, als in Entlastungsstraßen für sozial
Benachteiligte mündete. hier der ganze Text

Projekt „Kleine Zeitungen“ in der Probephase

25. März 2014  Allgemein, Kleine Zeitungen

kleine-zeitungenDie Redaktionen der Kleinen Zeitungen im Land Brandenburg sind die ersten, die in Zusammen-
arbeit mit dem Neuen Deutschland das Projekt „Kleine Zeitungen“ testen. Dabei bietet das nd eine Internetplattform auf der die Kleinen Zeitungen ihre Artikel veröffentlichen können. Nach erfolgreicher Probephase sind weitere Zeitungsredaktionen aus dem Bundesgebiet eingeladen, sich zu beteiligen. Interessenten können sich schon jetzt
per E-Mail bewerben.

Erfreulich: Eine LiMA 2015 findet statt

25. März 2014  Linke Medienakademie

cropped-Kopie-von-1333820768.jpgDie beste Nachricht: Im nächsten Jahr gibt es erneut einen großen Medienkongress – die LiMA 2015 vom 23. bis zum 28. März. Zum diesjährigen Kongress 2014 kamen rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und rund 100 Dozenten.

 

hier geht es zum Blog zur LiMA 2014  von der Zeitung NEUES DEUTSCHLAND unter anderem mit einem Interview mit Renate Angstmann-Koch (56) Journalistin, Vorstandsmitglied der dju in ver.di und LiMA-Vorstand. Mit ihr sprach für »nd« Stephan Fischer.

Neuer Sprecherrat gewählt

22. März 2014  Allgemein

Mit genau 90 Prozent der Stimmen sind die folgenden Roten ReporterInnen auf unserer Mitgliederversammlung im März auf der LiMA   in den Sprecherrat gewählt worden:

Simone Hock

Klaus Czernitztki

Ralf Fiebelkorn

Manfred Göbel

Thomas Mitsch

Mitgliederversammlung

19. März 2014  Allgemein, Linke Medienakademie

LiMA14Liebe Rote Reporterinnen und Reporter,

wir treffen uns am Freitag, 21. März  18.00 Uhr  im Raum 223 zur

Mitgliederversammlung mit der Wahl eines neuen Sprecherrates auf der Linken Medienakademie  in Berlin. 

Freitag, 21. März 2014 um 18.00 Uhr

10318 Berlin,

Treskowallee 8

Hochschule für Technik und Wissenschaft (HTW)

im Raum den Raum 223 (2. Stock, kurz vor dem Durchgang zur Aula)

 Vorläufige Tagesordnung:

 

  1. Begrüßung
  2. Rechenschaftsbericht
  3. Entlastung des alten Sprecherrates
  4. Diskussion zum Bericht
  5. Aufstellung der KandidatInnen für die Wahl in den Sprecherrat
  6. Wahl des neuen Sprecherrates
  7. Sonstiges
  8. Abschluss der Versammlung

Wir trauern um unsere Genossin Brigitte Kramm

05. März 2014  Allgemein

 

Brigitte kramm

Am 4. März 2014 erfuhren wir vom Tode unseres Mitgliedes im Sprecherrat der Roten Reporter, Brigitte Kramm. Das macht uns ebenso traurig und betroffen, wie auch die Genossinnen und Genossen ihres Landesverbandes Bremen, der Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV, der Kommission Politische Bildung sowie alle anderen Genossinnen und Genossen, die sie kannten und mit ihr arbeiteten. Brigitte war eine vielseitig aktive Genossin innerhalb der Partei DIE LINKE. Sie hat ihre schwere Krankheit bis zuletzt hoffnungsvoll bekämpft und diesen Kampf nun doch verloren. In unseren Erinnerungen wird sie weiter leben. Unser Mitgefühl gilt in dieser Zeit  im besonderen Maße ihren Angehörigen und Freunden.