Schlagwort: René Lindenau

Rezension „Ein Krieg der Oligarchen“ von René Lindenau

12. Juni 2015  Bücherecke

Rezension UkraineImmer wieder geschieht es bei politischen Ereignissen, das sie extrem in das Leben der Menschen eingreifen. So wie seit einigen Jahren in der Ukraine. Sie lassen nach Ursachen wie nach gewissen Abläufen fragen und sie machen neugierig auf Personen; die Träger und Ertragende jener Geschehnisse sind. Darum: Reden wir über die Ukraine, den gegenwärtigen Konflikt, sowie über Menschen, die ihn tragen aber auch ertragen. Vergegenwärtigen wir uns die Situation des zweitgrößten Landes in Europa mit etwa 44 Millionen Einwohnern, für das sich die Bundesregierung bis vor 2 Jahren, nicht interessiert habe, so Ulrich Heyden, der dazu ein Buch vorgelegt hat Sein bezeichnender Titel lautet;:„ Ein Krieg der Oligarchen“. Zum Anliegen seines Buches, erklärte er, es solle Lücken schließen und Material für die Debatte liefern. Dass dafür auch ein Bedarf besteht, das zeigte an diesem 4. Mai 2015 die große Zahl der Besucher in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, als sein Buch präsentiert wurde. Die Moderation hatte die brandenburgische Landtagsabgeordnete Kerstin Kaiser (LINKE) übernommen.

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Buchvorstellung von René Lindenau: „Linke Kommunalpolitik in der Krise Auswirkungen der EU-Politik auf Kommunen in Europa“Buchvorstellung von René Lindenau: „Linke Kommunalpolitik in der Krise Auswirkungen der EU-Politik auf Kommunen in Europa“

13. Mai 2015  Bücherecke

Linke BuchvorstellungBuchvorstellung von René Lindenau: „Linke Kommunalpolitik in der Krise

Auswirkungen der EU-Politik auf in Europa“ (von René Lindenau)

.ein langer Titel, aber auch ein weites Feld: die Kommunalpolitik. Angesichts ihrer unmittelbaren Wirkungen auf den Lebensalltag der Menschen fragt man sich, warum dieses Politikfeld nicht mehr „befarmt“ wird. Jedenfalls, im November 2013 geschah dies als sich linke kommunale Mandatsträger aus den Benelux-Ländern und aus Frankreich in Luxemburg (Remerschen) zu einer Fachtagung trafen. Der dazu entstandene Tagungsband wurde nun mit daran Beteiligten am 26. Januar 2015 im Rosa-Luxemburg-Salon am Berliner Franz-Mehring-Platz vorgestellt. Ich nenne die Vorsitzende der Rosa-Luxemburg Stiftung, Dagmar Enkelmann, den ehemaligen Mainzer LINKEN Fraktionsgeschäftsführer, Hermann Stauffer und die „bundestäglich“ für das Ressort
Kommunalfinanzen zuständige Abgeordnete, Susanna Karawanskij.

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„Mehr Schweiz wagen“ Gespräch in der Rosa-Luxemburg-Stiftung

18. November 2014  Allgemein
Gespräch Dagmar Enkelmann mit Dr. Tim Guldimann

Gespräch Dagmar Enkelmann mit Dr. Tim Guldimann

Wenn über das soziale Netzwerk zu einer Veranstaltung mit dem Botschafter der Schweiz eingeladen wird, dann ist das schon ein Antrieb zu kommen, zumal die Einladerin Dagmar Enkelmann war. Und so fuhr ich mal hin, nach Berlin. Und das war gut so. Denn die Hoffnung auf einen interessanten und lehrreichen Dialog der Beiden an diesem 11. November 2014, den fand ich bestätigt. Manches hatten sie einander zu sagen, dennoch war es kurzweilig, im Rosa-Luxemburg-Salon der gleichnamigen Stiftung.

Die Gastrolle spielte der seit 2010 in Deutschland amtierende Botschafter der Schweiz, Dr. Tim Guldimann. Ein Volkswirtschaftsstudium in mehreren Ländern, Forschungstätigkeit bei Jürgen Habermas, ein Forschungsstipendium in der früheren UdSSR und die Promotion skizzieren nur einen Teil seiner akademischen Laufbahn. Ab 1982 erfolgte sein Einstieg ins Diplomaten-Leben, dass hier auch nur abriss artig dargestellt werden kann. Stationen führten ihn als Wirtschaftsattaché nach Kairo, als Botschafter in den Iran, er leitete die OSZE-Mission im Tschetschenien-Konflikt, und er fungierte als Botschafter in der Vertretung Kroatiens.

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Nachdenken über die Zukunft einer linken Partei

26. März 2014  Linke Debatte

Ein Text von René Lindenau:

Nur, wer die politischen Tarifbestimmungen von Staat, Gesellschaft und seinen Institutionen kennt, kann erfolgversprechend wie zielführend Beförderungsleistungen seiner politischen Inhalte im öffentlichen Politikbetrieb erbringen. Dazu gehört für DIE LINKE auch, immer eine umfassende Alternative zum existenten, Mensch und Natur verachtenden Kapitalismus im Gepäck zu haben. Auf solch ein System gestaltenden Einfluss zu nehmen, wäre eine wesentliche Aufgabe dieser Partei. In diesem Prozess gilt es jedoch, auch die bestehende „Rest“-Gesellschaft mitzunehmen. Denn die Umsetzung gesellschaftlicher Umbrüche, so nötig und so sinnvoll sie auch sein mögen -gegen die Menschen geht das nicht. Auch das sollte man aus dem Scheitern des staatsgelenkten Realsozialismus in der DDR und anderswo gelernt haben. Das heißt, man muss dafür arbeiten, dass eine Mehrheit für ein Veränderungsbewusstsein erzeugt wird und das eine mehrheitlich getragene Reformbereitschaft entsteht. Von dem kann bisher nicht die Rede sein. Man blicke nur auf den
Ausgang der letzten Bundestagswahlen im September 2013, die in eine Große Koalition von Union
und SPD mit mehr Ausfallstraßen für soziale Gerechtigkeit, als in Entlastungsstraßen für sozial
Benachteiligte mündete. hier der ganze Text

Die politische Choreografie der LINKEN? „Das Morgen tanzt im Heute“ – Prof. Dieter Klein, Rezension von René Lindenau

23. Februar 2014  Bücherecke
VSA „Das Morgen tanzt im Heute“ - Prof. Dieter Klein

VSA „Das Morgen tanzt im Heute“ – Prof. Dieter Klein

Die politische Choreografie der LINKEN?

Das Morgen tanzt im Heute“ – Prof. Dieter Klein

Mit dem Thema „Integration des Finanzkapitals in Westeuropa“ hat er 1961 promoviert. Und Jahrzehnte später, am 18. Februar 2014, bringt er im Karl-Liebknecht-Haus dem Publikum bei, „Das Morgen tanzt im Heute“ (VSA-Velag, 2013 Hamburg). Einem Mann mit soviel Weitblick muss man doch zuhören und lesen, auch wenn man über manche seiner Thesen herrlich streiten kann, weil sie für viele linke Ohren ungewohnt klingen – oder weil sie jenseits bisher gekannter linker Lesegewohnheiten liegen. Sei´s drum, klug ist der Mann: Prof. Dieter Klein.

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Marxsche Abgründe Szenische Lesung über ein Leben in Briefen von René Lindenau

23. Februar 2014  Bücherecke
Jenny Marx Briefe

Jenny Marx Briefe

Marxsche Abgründe

Szenische Lesung über ein Leben in Briefen

Marx und Engels galten als eifrige Briefschreiber. Über viertausend Briefe sind von ihnen überliefert .Der Marx-Biograph Francis Wheen meinte dazu: „Ihre umfangreiche Korrespondenz ist ein tolles Gemisch von Geschichte und Klatsch, Politökonomie und Lausbubenzoten, hohen Idealen und äußersten Intimitäten“(Karl Marx, München 1999, S. 105).

Doch um diese beiden Herren soll es vordergründig hier nicht gehen, sondern um die Frau, die hinter ihnen stand, und um ihr Leben, das sie mit ihrem Mann Karl teilte: um Jenny Marx.

Das unstete Leben, Umzüge sowie die Emigration haben viele der Briefe verloren gehen lassen .Als sicher gilt, das Marx´s Töchter, Eleanor und Laura, die übrigens beide eifrige Briefmarkensammlerinnen waren, Briefe mit „kompromittierenden“ Inhalt oder mit unverblümten Charakterisierungen aussortiert und vernichtet haben. Ähnliches wird auch von Engels behauptet. Die ganze Rezension hier